Unser Weg zum Turnierhund
Schon früh fing Frauchen mit mir beim Agility an, zusätzlich zu den Unterordnungsübungen. 
Sobald ein Platz in der Welpengruppe frei war, gingen wir regelmäßig zum Training.
Anfangs war ich relativ schwer für die ganzen Geräte zu begeistern, da ich die anderen Hunde in meinem Kurs viel interessanter fand. Aber Fraule machte es mir mit besonderen Leckerchen schmackhaft.
Je mehr wir trainiert, um so mehr Spaß hatte ich an dem Spiel mit Frauchen. Vor allem freute sie sich auch über noch so kleine Erfolge und motivierte mich damit zusätzlich noch besser zu werden.
Irgendwann waren wir dann raus aus der Krabbelgruppe und durften zu den Anfänger wechseln.
Dort waren die Ansprüche schon etwas schärfer und ich musste mich ganz schön umstellen.
Fraule passte aber immer auf, dass ich trotz der erhöhten Anforderungen nicht den Spaß am Agility verlor.
Bei jeder Trainingseinheit konnte man spüren, dass wir immer besser wurden und als Team zusammenwuchsen.
Das machte Kalle etwas neidisch, aber noch konnte ich ihm seinen Rang als Streber nicht streitig machen. 
Nachdem die Begleithundeprüfung über- und bestanden war, folgten dann auch bald die ersten Turniere in der A0.
Der Slalom klappte schon sehr gut, nur die Wippe war nicht so mein Ding, daher fingen wir ganz locker mit der niedrigsten Stufe an und damit ich mal Turnierluft schnuppern konnte.
Neidisch war ich auf meinen großen Bruder, weil er mit Frauchen schon so toll zusammenlief und Preise abräumte.
Das wollte ich auch, aber bei den Turnieren war ich immer so aufgeregt, dass ich anfangs immer mein eigenes Ding machte. 
Was ich bei den Wettkämpfen so erlebt habe, könnt ihr hier nachlesen.