Freizeitgestaltung
Vor vielen Jahren hat der Mensch den Hund zu einem Zivilisationswesen bzw. Haustier gemacht, so dass der Hunde sich im Allgemeinen nicht mehr um Nahrung und Überleben zu kümmern braucht. Dies führt dazu, dass der Hund - ähnlich wie der Mensch - auch Langeweile empfinden kann, wenn man sich nicht genügend mit ihm beschäftigt.

Das Wesen des Hundes besteht unter anderem aus Energie, Bewegungsdrang und Lernfreudigkeit - für den Hundehalter bedeutet es, dass er sich mit seinem Hunde beschäftigen sollte, um ihn körperlich und emotional auszulasten. Hundeexperten empfehlen, dass man sich täglich etwa 3 Stunden mit seinem Hund beschäftigen soll, damit dieser sich wohl fühlt.
Sich mit dem Hund beschäftigen heißt dabei nicht nur, dass man ihn füttert und pflegt, vielmehr gehört dazu das Spielen, Streicheln und auch mit ihm Sprechen. Vergessen sollte man auch nicht, dass Hunde erzogen werden müssen. Und als wichtigste Beschäftigungsform natürlich der Spaziergang.
Dabei dient der Auslauf dem Vierbeiner nicht nur zum "Geschäft erledigen", sondern ist wesentlicher Bestandteil des zufriedenen Hundelebens. Hierbei leben Hunde ihren Bewegungsdrang aus und förden den Kontakt zu ihren Hundefreunden.
Und auch für den Menschen gilt, der Spaziergang tut dem Körper gut, hält fit und nebenbei kommt man mit anderen Hundebesitzern schnell ins Gespräch.
Auch ich habe schnell gemerkt, dass ich Kalle und Lahja ordentlich auslasten muss und beide sehr viel Bewegung fordern. Genau diese Bewegung habe ich für Kalle und mich im Agility entdeckt. Wir haben wahnsinnig viel Spaß an dem Sport, können dabei abschalten, den Alltagsstress und die Sorgen vergessen und haben neue Freunde kennengelernt. Mittlerweile kommt Lahja schon mit und beobachtet Kalle neugierig bei seinen Übungen. Es wird wohl nicht mehr lange dauern, bis ich auch mit ihr Agility machen werde.
Auch Lahja ist mittlerweile im Agilitygeschehen angekommen und es macht ihr sichtlich Spaß.
Bei beiden Hunden merke ich, dass es die richtige Entscheidung war.